Französisch Niederländisch Englisch Deutsch Spanisch

Menu

Liz Hingley

Fotograf 2018 zum Planche (s) Contact Festival eingeladen

© Liz Hingley, für Contact Board (s) 2018, Deauville

Die Deauville Chatonnière

Liz Hingley ist ein englischer Fotograf und Anthropologe, dessen Arbeit an der Schnittstelle zwischen akademischer Schulkarriere und persönlicher künstlerischer Praxis steht. Migration, Lebensraum und zeitgenössisches städtisches Verhalten sind Themen, mit denen sie sich in ihren oft transdisziplinären Projekten regelmäßig befasst. Derzeit lebt sie am Department of Human Geography der University of London und ist Gastprofessorin am Birmingham Fellowship.

Liz Hingley hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter Unter Göttern, eine Geschichte der Soho Road (Dewi Lewis, 2010), Shangaï (City Portraits Collection, Be-Pôles-Ausgaben), Hausgemacht in Smethwick (Multistory, 2016) und Shanghai heilig (Washington University Press, 2018). Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Photophilanthropy Prize, dem Virginia Prize und dem Getty Editorial Grant.

Liz Hingley über ihre Ausstellung Die Deauville Chatonnière :
"Deauville ist geprägt von und für die Freizeit: Drei Viertel der Häuser in dieser Stadt am Meer sind Zweitwohnungen. Es ist ein guter Ort, um unsere gewöhnlichen Zeitpläne zu vergessen und die Zeit zu verkürzen. Der Strand, die Boote, die Rennbahn und die Villen, die märchenhaften Schlössern ähneln, erinnern an die Spiele der Kindheit.
In Deauville verbindet ein Fußgängerüberweg den einzigen Kindergarten mit dem einzigen Altersheim. Einer begrüßt Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren, der andere für Menschen im Alter von 60 bis 95 Jahren. Diese beiden Orte des Lebens organisieren ihre Tage im gleichen Tempo: Essen, Schlafen, Freizeit, genau wie der ruhige Charakter der Stadt.
Liz Hingley, eine englische Anthropologin und Fotografin, interessierte sich für die Nähe dieser beiden Generationen und schuf einen Treffpunkt am Ende derselben Straße in La Chatonnière. Dieses Gebäude ist durch die Schichten der Zeit gekennzeichnet; Die knarrenden Türen, die abblätternde Farbe und die rissigen Fliesen erinnern noch immer an das Leben der beiden alten Damen, die dort mit ihren vielen Katzen lebten. La Chatonnière ist somit zu einem Ort des spontanen Austauschs und Spielens geworden. Die resultierenden Fotografien sind die poetische Widerspiegelung dieser beiden Lebensalter.
"

Liz Hingley dankt der Produzentin Anna Schwaz für die Übersetzung und ihre Kreativität, dem Kindergarten und Heim von Jacques Letarouilly für ihre Unterstützung und Fantasie, der Stadt Deauville für ihr Vertrauen in die Kunst.