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Freund Flammer

Gast beim 2017 Books & Music Festival

Ami Flammer, Schüler von Roland Charmy am Pariser Konservatorium, erhielt dort 1969 den 1. Preis für Violine. Nachdem er 1971 eine erste Medaille beim Internationalen Maria-Kanal-Wettbewerb in Barcelona erhalten hatte, arbeitete er an der Juilliard School in New York, dann in der Schweiz und in England.
In den 70er Jahren war er Solovioline des Versailler Kammerorchesters und spielte Kammermusik bei verschiedenen Veranstaltungen (Rencontres d'Arc et Senans, Cluny, Académie des Arcs, Floréal d'Épinal usw.).
1988 veröffentlichte er Le Violon mit den Editionen Lattès-Salabert.
Mit seiner Leidenschaft für das Dirigieren leitete er das Studentenorchester des CNSM de Paris in Schönberg, Bartok, Britten, Mozart und Beethoven. Er sieht sich auch immer häufiger als Koch im Ausland eingeladen: in der Türkei, in Kasachstan, in Montenegro.
Er hat auch verschiedene Filmmusiken (für Marguerite Duras, Eric Rohmer) und Bühnen (Kafka-Shows mit Michael Lonsdale, Boulgakov beim Festival d'Avignon 93) komponiert.
Er schuf auch mehrere Shows: L'Orient de l'Occident (mit Michael Lonsdale) im November 2004 bei MC93; 2008 eine Show über Marguerite Duras im Théâtre de la Colline. 2011 inszenierte er erstmals eine Adaption von Lobo Antunes mit François Marthouret. 2012 schuf er auf einer originellen Idee und mit Charles Berling in Toulon die Show Gould-Menuhin unter der Regie von Christiane Cohendy: Er spielt dort sowohl als Schauspieler als auch als Geiger Yehudi Menuhin. Derzeit bereitet er mit François Marthouret eine Show über Beethovens Heiligenstädter Testament vor, in der Beethoven erkennt, dass er dauerhaft taub ist, und sich von der Welt verabschiedet. Er hat gerade das Beethoven-Konzert unter der Leitung von Jean-Claude Pennetier aufgenommen, das im Frühjahr 2016 erscheinen soll.
Ami Flammer ist Professor für Violine und Kammermusik am Conservatoire National Supérieur de Musique und de Danse in Paris und unterrichtet am Gennevilliers Conservatory.