ROBERT CAPA

Fotograf

Robert Capa

Sondergesandter von Holiday

1951 war Deauville eines der prominentesten und beliebtesten Reiseziele in Frankreich.

Der Badeort zog mit seinem Kasino, seinen glamourösen Partys und Pferderennen eine internationale Klientel an, aber auch eine bürgerliche Bevölkerung, die gerne im Meer badete und sich auf den Planches vergnügte. Berühmtheiten lebten hier Seite an Seite mit Familien. Robert Capa, der berühmte Fotojournalist, der sechs Jahre zuvor die Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie dokumentiert hatte, kam im August für eine Reportage für das amerikanische Magazin Holiday. Mit seinen schillernden, poppigen Farben begeisterte das Magazin seine Leser, die es als eine wahre Hymne an das Leben betrachteten. Holiday arbeitete mit einigen der besten Fotografen unserer Zeit zusammen und gewann dadurch über eine Million Leser.

Für diese Reportage wurde Robert Capa beauftragt, die Fotos zu machen und den Artikel zu verfassen. Der Text ist fröhlich, leicht und zweifellos übertrieben, aber aufschlussreich für seine Qualitäten als Erzähler. Neben den Freizeit- und Unterhaltungsangeboten der High Society in Deauville interessierte er sich auch für die soziale Durchmischung, für das, was er als "Reiche und Arme, die Seite an Seite spielen" beschreibt. Die Reportage umfasst einige hundert Aufnahmen, die heute im International Center of Photography in New York archiviert sind. Dreiundzwanzig davon wurden 2011 in Deauville auf den Planches zwischen Juni und September ausgestellt.

"Abends im Kasino, in den Clubs, in den Restaurants sieht man nur die Reichen, die Emporkömmlinge, die verzweifelte Bourgeoisie, die Playboys, die Pinups und die Profis. Am Nachmittag auf der Rennbahn sind wieder alle da, diesmal mit den Einheimischen und fast der gesamten Bevölkerung von Trouville, (...) Die Rennbahn ist die Demokratie, die wahre."

Robert Capa wurde 1913 in Budapest unter dem Namen Endre Friedmann geboren. Er zog 1933 nach Paris, wo er andere Fotografen kennenlernte: André Kertesz, David Seymour (mit Spitznamen Chim) und Henri Cartier-Bresson. Er fotografierte fünf Kriege: den Bürgerkrieg in Spanien (1936-1939), den chinesischen Widerstand gegen die japanische Invasion (1938), den Zweiten Weltkrieg in Europa (1941-1945), den ersten arabisch-israelischen Krieg (1948) und den Indochinakrieg (1954), in dem er starb, nachdem er am 25. Mai 1954 im Alter von 40 Jahren auf eine Mine getreten war.

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