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Ambroisine Bré

Sängerin

Ambroisine Bré, Mezzosopranistin, entdeckte sehr früh eine Leidenschaft für das Singen. Zwischen den Callas-Platten und den Vokalisationen einer Großmutter, die sich für Oper begeistert, wurde sie schon in jungen Jahren in die Kunst des schönen Liedes eingeführt. Nachdem sie ihre gesamte Schulzeit in einer Maîtrisienne-Struktur verbracht hatte, trat sie in die Oberste Abteilung für junge professionelle Sänger der CRR de Paris ein und entdeckte das Vergnügen der Bühne. 2013 trat sie dem CNSM in der Klasse von Yves Sotin bei und perfektionierte sich mit großen Meistern wie Michel und Emmanuel Plasson, Sophie Koch, José Van Dam, Teresa Berganza, Christophe Rousset, Anne le Bozec, Jeff Cohen und Dietrich Henschel , Fritz Schwinghammer, Susan Manoff, Christoph Pregardien während des Meisterkurses. Im Jahr 2015 war sie Cherub in Die Hochzeit des Figaro von Mozart unter der Leitung von Alexis Kossenko. Anschließend singt sie im Solo-Quartett von Donizettis Requiem unter der Leitung von Leonardo Garcia Alarcón beim Saint-Denis-Festival. 2016 sang sie zusammen mit Sabine Devieilhe und Alain Buet in einem Programm rund um Brahms im Rahmen der Musicales de l'Orne.

2014 zeichnete sie sich beim Internationalen Marmande-Wettbewerb durch den Young Hope-Preis, den 2. Melodiepreis und den 2. Opernpreis aus. Anschließend erhält sie den Excellence Prize des UPMCF-Wettbewerbs 2016 und ist Preisträgerin der Royaumont Foundation. Kürzlich gewann sie vier Preise beim Pariser Opéra-Wettbewerb 2017 während des Abends „Les Mozart de l'Opéra“ im Théâtre des Champs Élysées: Erster Preis der Jury, Preis der Deutschen Grammophon, Preis der Oper Musica sowie Publikumspreis. Im Juli 2017 spielte sie beim Beaune Festival die Rollen der Nymphe des Thuileries, Proserpine und Céphise in Alceste de Lully mit Christophe Rousset und "Les Talents Lyriques", deren Aufnahme gerade veröffentlicht wurde. Dann hören wir es auf dem Colmar Festival während eines Konzerts zu Ehren von Michel Plasson. In jüngerer Zeit sang sie in Mendelssohns La Nuit de Walpurgis mit dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Thomas Hengelbrock an der Philharmonie de Paris. Mit ihrer Pianistin Qiaochu Li gewann sie das Grand Prix Duo des internationalen Wettbewerbs Nadia und Lili Boulanger. Im April letzten Jahres berichtete sie im Rahmen der Opéra Grand Avignon über eine Kammeroper von Lionel Ginoux Vanda, die kürzlich an der Opéra de Reims in einer Produktion von Nadine Duffaut aufgeführt wurde. Dann, im Mai, spielte sie Sesto in Mozarts Gnade von Titus unter der Leitung von Marc Minkowski am Ständetheater in Prag. In letzter Zeit sang sie zusammen mit Mariana Flores in einem Programm über die Arbeit von Cavalli unter der Leitung von Leonardo Garcia Alarcon. Es ist diesen Sommer auch beim Radio France Montpellier Festival in einem Programm französischer Melodien, in Orange für das Adami-Konzert sowie beim Menton Festival im Actéon von Charpentier und Didon und Aeneas mit dem zu hören Talents Lyriques von Christophe Rousset.