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Julien Chauvin

Musiker

Das Osterfest: "Gestohlene Momente großer musikalischer Emotionen"

Julien Chauvin, erster Preis des Allgemeinen Wettbewerbs in Paris 1997, studierte bei Vera Beths am Königlichen Konservatorium in Den Haag sowie bei Wilbert Hazelzet, Jaap ter Linden und Anner Bylsma für die Interpretation von Werken aus dem Barock und der Klassik.

2003 gewann er den Internationalen Wettbewerb für Alte Musik in Brügge und trat seitdem als Solist in Georgia, Südamerika, Südafrika, den Osterfestivals in Deauville und dem Concertgebouw in Amsterdam auf. Seine Ausbildung führte ihn dazu, in Barockensembles wie dem Concerto Köln, dem Les Musiciens du Louvre, dem Concert d'Astrée und dem Barockensemble der Limoges zu spielen.

In enger Zusammenarbeit mit Steve Reich, György Kurtág, Thierry Escaich, Thomas Adès und Philippe Hersant spielt er auch romantische und moderne Repertoires. Er tritt mit Renaud Capuçon, Jérôme Pernoo, Jérôme Ducros, Bertrand Chamayou, Jean-François Heisser, Christophe Coin, Patrick Cohen oder Alain Planès auf.

Nach zehn Jahren beim Cercle de l'Harmonie, den er zusammen mit Jérémie Rhorer leitete, gründete Julien Chauvin 2015 ein neues Orchester: Le Concert de la Loge. Gleichzeitig setzte er seine Zusammenarbeit mit dem 2007 gegründeten Cambini-Paris-Quartett fort.

Julien Chauvin gibt die musikalische Leitung für lyrische Produktionen wie die Show Wird bemerken Regie von Juliette Deschamps mit Anna Caterina Antonacci, Der Saphir von Félicien David und Atys von Piccini in Produktionen des Palazzetto Bru Zane. Er leitet auch das Concert de la Loge in mehreren Opernproduktionen in Produktionen von Mariame Clément (Armida von Haydn), Marc Paquien (Phaedra von Lemoyne) oder Sandrine Anglade (Der Cid von Sacchini).

Er ist auch eingeladen, die Geige zu dirigieren: das Esterházy Hofkapelle Orchester, das Regionalorchester der Avignon Provence, das Historyczna Orkiestra in Katowice und das French Youth Orchestra, das Folger Consort in Washington, das Quebec Symphony Orchestra und bald Les violons du Roy und das Kammerorchester Basel.

Er tritt regelmäßig im Konzert mit Olivier Baumont auf und nimmt mit ihm im Schloss von Versailles die Scheibe „À Madame“ ​​für das Label Aparté auf. 

Seine Diskographie mit dem Circle of Harmony enthält Konzertwerke von Haydn, Beethoven und Berlioz für die Labels Eloquentia und Ambroisie-Naïve. 2016 beginnt er mit der Fertigstellung Pariser Symphonien von Haydn mit dem Concert de la Loge für das Label Aparté.

Seit September 2017 ist er im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Institute for Advanced Studies in Paris verbunden, um Musik und Forschung in einen Dialog zu bringen.